Es ist ja manchmal schon erstaunlich: Alex ist noch keine 28 Jahre alt, aber trotzdem schon ein alter Knochen in der VOWA.

Seine Karriere begann er bei Porsche/Mitterweg als Bürokaufmann, ein Jahr später, da war er 16, wurde er bei der VOWA in die Dispo berufen. Hier schloss Alexander auch seine Lehre ab und half darauf hin für 3 Monate im Verkauf aus.

Warum überhaupt Bürokaufmann? Nun, Alex behauptet von sich, zwei linke Hände zu haben. Das unten stehende Foto allerdings stützt seine Behauptung nicht unbedingt.

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Kurz bevor Alex zum Dienst im Heer befohlen wurde, verkaufte er für VW einen Polo und damit das erste Auto seines Lebens. Von da an entwickelte er seinen eigenen Charakter im Verkauf und begann, offensiver auf die Menschen zuzugehen, die ein Auto kaufen wollten.

Eine Affinität zu Autos war ja immer schon da gewesen und Autozeitschriften gehörten zu seinen frühen Jahren, als Alex äußerst ungern zur Schule ging. Denn er wollte lieber etwas Erfüllenderes anpacken als ein Geodreieck und weil er Menschen und Autos mochte und die VOWA das mitbekam, wurde er an die Stelle gesetzt, wo er seine Leidenschaft, sein Talent und seine Ideen einbringen konnte.

Diese Stelle ist der Verkaufsraum von Škoda und hier herrscht stets rege Betriebsamkeit. Gemeinsam mit seinen Kollegen Florian Eller, Rene Pak und unter der Leitung von Alexander Kolednik arbeitet Alex an einer kundenorientierten, familiären Atmosphäre mit. Das aparte Klima und auch der Umstand, daß Škodas nicht den Idealfall von ewigen Ladenhütern verkörpern, unterfüttern Alexanders Berufsleben, aber auch das persönliche Grundmilieu mit einer gechillten Basis.

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An guten Tagen – und das sind die Allermeisten – ist Alexander auf typenspezifischer Betriebstemperatur, an weniger guten Tagen jedoch steigt diese leicht an: Wenn nämlich etwas dornige Charaktere den Raum betreten und beraten werden wollen und die zwischenmenschliche Chemie jener von Schwefelsäure ähnelt, kann das Unterfangen sehr delikat werden. Aber genau das reizt Alex und er wird die Kundschaft nicht verschüchtert an einen seiner Kollegen weiterreichen, sondern die Situation menschlich entwirren, bis das Auto an den nun zufrieden strahlenden Kunden übergeben ist.

Er kann sich auf sich selbst verlassen, auf seine Erfahrungen vertrauen und anhand eines gewinnenden Lächelns seinen Instinkten freien Lauf lassen.

In seinem Beruf traulich eingewohnt lässt Alex das Leben laufen und das auch im Privaten. Der Steinacher befindet sich in guten, festen Händen und auch das Wipptal macht ihm das Heimkommen angenehm. Denn hier wird er abends als ausgleichende Maßnahme noch eine Runde mit dem Mountainbike drehen oder wochenends komplett abschalten, wenn es auf einen der vielen Gipfel in der Umgebung geht.

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Danach kann die Arbeit wieder kommen und Alexander wird an sie mit dem Anspruch herangehen, der ihn sehr begeistert: Nämlich wieder so gut als möglich zu sein!

 


 

 

Text & Fotos © Peter Philipp 2018