Selten, aber doch ca. einmal im Jahr lässt sich der VW-Konzern unter der Hand ein wenig in die Karten schauen, die zukünftig auf den globalen Märkten gespielt werden. So stellen gerade die neuen Schlüsselmärkte wie China oder Indien den Hersteller vor spezifische Herausforderungen, welche sehr viel mit ökonomischen, aber auch soziokulturellen Parametern zu tun haben.

Aber immer wieder kommuniziert die Volkswagen AG auch den einen oder anderen Technologieträger, wie hier zB eine Studie des Audi A5 p-hum:

Der p-hum trägt einen Einzylinder-Zweitakt-Biturbo-Motor unter der Haube und verfügt über die zukünftigen Systeme, was Assistenz- und vor allem Stabilitätsassistenten betrifft. Vor allem aber beherrscht der p-hum autonomes Fahren auf höchstem Niveau. Bereits während der Entwicklung der Studie wurde auffällig, dass der Platz, den Menschen in einem Fahrzeug üblicherweise in Anspruch nehmen, zugunsten eines optimierten Leistungsgewichtes eingespart werden konnte. Das Kürzel p-hum steht in diesem Kontext für post-human.

Für den indischen Markt erdacht und entwickelt wurde – nach dortiger Gepflogenheit – ein allradgetriebenes Amarok-Dreirad namens Trimorok. Es soll bei den örtlichen urbanen Verkehrsverhältnissen sicherstellen, dass die Wendigkeit selbst in engen Gemüsemärkten gewährleistet bleibt. Auf der Ladefläche können bequem bis zu 35 Personen transportiert werden, während im Innenraum Klein- und Nutztiere bestallt sein sollen.

VW Trimorok

Eigens für China hingegen wurde der neue VW T6 adaptiert. VW spricht von einer neuen Form des hedonistischen Lifestyles, bei dem sich „eine eigentliche Sinnlosigkeit mit dem Wunsch nach deutscher Wertarbeit vermählt.“ Als Zielgruppe umschreibt Volkswagen den hobbylosen Jungunternehmer, der klaustrophobisch auf Parklücken reagiert, aber dennoch das Gefühl haben möchte, einen großen Wagen rangieren zu können. Noch nicht gesichert ist, ob VW diesen Wagen tatsächlich T6 Caramelle nennen wird.

VW T6 Caramelle

Text & Bildbearbeitung © Peter Philipp 2019