VOWA - DER BLOG

Das Journal des weltweit größten Autohauses Tirols

Über die VOWA

Für die meisten von uns war die VOWA immer schon da, an ihrem angestammten Platz an der Haller Straße in Innsbruck. Wenige können sich noch daran erinnern, dass hier vor dem Bau Felder waren und noch weniger wissen, dass die VOWA einst in der Fischer – Strasse 8 angesiedelt war.

Sechs Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges bemühten sich Hans Klocker und Helmut Retter um den Import von Fahrzeugen aus Deutschland. Die damals noch wirksame Devisensperre jedoch verhinderte, den Durst nach Mobilität im neu geformten Staate stillen zu können, wodurch in der VOWA anfangs ein beschauliches Arbeitstempo vorherrschte. Fünf Mitarbeiter kümmerten sich vor allem um Kübelwagen, die den Krieg überstanden hatten. Weil die Devisensperre auch die Ersatzteile betraf, ließen viele Kübelwagen ihr Leben, indem sie als Organspender herangezogen wurden.

Erst mit der Liberalisierung der Einfuhr ausländischer Autos im Jahre 1954 nahm die VOWA an Fahrt auf, und die Nachfrage an Fahrzeugen von VW war immens.

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VOWA, Felder und links oben ein Mensch, über die Anschaffung eines VW sinnierend. (Foto © Alpine Luftbild)

1955 erfolgte der Bau des Autohauses an der Haller Strasse in der rekordverdächtigen Zeit von nicht mal 5 Monaten von Spatenstich bis Inbetriebnahme auf einer Fläche von 6000 qm. Einschließlich der Lehrlinge waren nun über 80 Menschen in der VOWA beschäftigt.

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Das damalige Hauptgebäude steht noch heute. (Foto © Werbefoto Gasser)

„Ein Auto ist nur so gut wie sein Kundendienst“, war der Leitsatz aus Wolfsburg und so wurden gleichzeitig  tirolweit 14 VW-Werkstätten errichtet, um eben den besten Kundendienst garantieren zu können und die von Innsbruck aus betreut wurden.

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Mund auf und Aaaaah sagen.
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Modernste Technik im Geburtsjahr von Steve Jobs.
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Käfer – Motor – Supermarkt.

Das Automobilgeschäft nahm eine rasante Entwicklung, die in den folgenden Jahren zahlreiche Erweiterungen notwendig machte. 1957 wurde eine zweite Werkshalle errichtet, 1960 eine weitere, kleinere Halle und 1974/75 eine dritte Werkshalle.

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Nasenbär und Käfer.

Es wurden Gründe zugekauft, wodurch der Betrieb 1980 auf eine Fläche von 25.000 qm gewachsen war.

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Golf black & Golf white.

1994, nachdem es über die Jahre schon wieder eng geworden war, erfolgte ein großer Neubau an der Ostflanke des Geländes. VW und Audi hatten dadurch wieder Luft zum Atmen und die KundInnen eine sehr gepflegte Atmosphäre, die noch heute wirksam ist.

Allerdings hat Erwin Cassar in seiner Rolle als Geschäftsführer bereits angekündigt, dass auch in diesem Bereich Erneuerungen zu erwarten sind.

Ganz sicher ist, dass Skoda und Seat aufgrund ihres enormen Wachtums neue Häuser bekommen werden. Wenn alles fertig ist, wird es so aussehen wie am Bilde:

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2017 konnten, trotz der Dieselthematik, mehr als 6000 Autos verkauft werden, was für Tirol einen Marktanteil von knapp 38 % bedeutet.

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Die VOWA im April 2018.